kurz & heilig:
Trinitatis – das unbekannte Fest … Am Sonntag nach Pfingsten hat es seinen Platz im Kirchenjahr. Es zeigt uns, wie vielfältig Gott ist und wie unterschiedlich Gott unsere Herzen erreicht.
Manche sagen: In der Natur, da spüre ich etwas von der Größe Gottes. Auf einem Gipfel in den Bergen. Am Meer mit seiner unendlichen Weite. Im Wald, der voller Geheimnis ist. Gott, der Schöpfer, die Schöpferin der Welt.
Manche sagen: Ich brauche Menschen. In einer tiefen, wahrhaftigen Begegnung ist etwas von der Nähe Gottes da. Wenn ich liebe, wenn ich geliebt werde, erlebe ich eine Liebeskraft, die größer ist als wir. Jesus hat Menschen geöffnet für Gottes Liebe. Sie haben erfahren: In Jesus selbst begegnet mir Gott und in anderen Menschen auch.
Und manche spüren hin und wieder eine besondere Kraft in sich selbst. Sind plötzlich mutig, wo sie doch Angst hatten. Stehen zu sich. Setzen sich ein für das, was ihnen wichtig ist. Tun etwas Unvernünftiges, was trotzdem richtig ist. Jesu Jüngerinnen und Jünger haben diese Kraft auch erlebt. Heiligen Geist haben sie sie genannt. Gottes Kraft in uns.
Trinitatis, Dreifaltigkeit, Vielfältigkeit. Gott ist mindestens so vielfältig wie wir und kommt mir nahe, wie gerade ich es brauche. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Christoph Eichert


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