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Freitag, 8. + 22. Mai, 17.00 Uhr: Volksliedersingen vor der Pauluskirche mit dem Posaunenchor der Paulusgemeine

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Montagsgespräch mit Bischof Dr. Gerhard Feige: ,,Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar"
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Gottesdienste zum "Nachsehen"

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Der aktuelle Gemeindebrief
Mai 2026 Alle...
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Die nächsten Termine:
  • 08.05.'26: Orgelführung und Konzert mit KMD Andreas Mücksch
  • 09.05.'26: Flohmarkt auf dem Hasenberg
  • 10.05.'26: Gottesdienst mit Fürbitten für unsere Partnergemeinden in Tansania (Christoph Eichert)
  • 13.05.'26: Frühstückscafé „Auf (S)ein Wort!“
Schlagworte:

kurz & heilig:

Die biblische Geschichte zum Tag der Arbeit steht im Matthäusevangelium, Kapitel 20, und geht so: Ein Weinbergbesitzer, er steht für Gott, sucht Tagelöhner für die Ernte. Gleich früh um sechs geht er dorthin, wo die Arbeitssuchenden warten, handelt einen Tageslohn aus und stellt etliche von ihnen ein. Als er merkt, dass die Arbeitskräfte nicht reichen, geht er nochmal los, selbst am späten Nachmittag noch einmal. Am Abend bekommen alle den gleichen Lohn ausgezahlt, als erste diejenigen, die zuletzt gekommen sind. Sie sind überglücklich: Sie können ja nichts dafür, dass sie erst so spät am Tag Arbeit gefunden haben. Und nun reicht es doch, um ihre Familien zu ernähren. Die anderen, die zuerst gekommen sind, empören sich: Haben wir denn nicht mehr verdient? Wir haben doch viel länger in der Sonne geschuftet! Darauf der Weinbergbesitzer: Ich bezahle euch fair, so, wie wir es abgesprochen hatten. Aber ich darf doch großzügig sein zu den anderen? Manchmal werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten!
Diese göttliche Gerechtigkeit empört manche: Wer viel leistet, soll auch viel bekommen! Und diese göttliche Gerechtigkeit tut gut: Keine Unterbezahlung für „niedere“ Arbeiten. Man muss von seiner Hände Arbeit leben können! Und keine Diskriminierung von Arbeitssuchenden, von Menschen mit Behinderungen, von denen, die in unserer kapitalistischen Leistungsgesellschaft durchs Raster fallen!
Wenn die Letzten die Ersten sind, wird unsere Gesellschaft wahrhaft menschlich, sagt die Bibel. Ich sage Amen dazu, so soll es sein!


Christoph Eichert