Anmeldung:

Nutzer: Kennwort:
Spenden Sie für den Aufzug im Gemeindehaus!
46% der Gesamt-summe haben wir bereits erreicht.
weiter lesen>>


16.04.2026 |17 Uhr: Frühlingskonzert der KINDER DER GRUNDSCHULE ALBRECHT-DÜRER und dem PAULUS-KINDERCHOR

weiter lesen »
27.April: Montagsgespräch: "Podiumsdiskussion mit Landesbischof Friedrich Kramer" Moderation: Frieder Weigmann

weiter lesen »
Samstag, 2. Mai, 17.00 Uhr Ensemble Trio ChoralConcert feat. Pascal von Wroblewsky "PAS DE DEUS"

weiter lesen »
Sonntag, 3. Mai, 10.00 Uhr Jazzgottesdienst im Rahmen des internationalen Jazzfestivals »Women in Jazz« "MESSE IN D" Sinfonische Rockmesse von Andreas Mücksch für Chor, Orchester, Band und Solisten Kammerorchesterversion

weiter lesen »
Gottesdienste zum "Nachsehen"

weiter lesen »
Der aktuelle Gemeindebrief
April 2026 Alle...
weiter lesen »
Newsletter
Sie wollen regelmäßig über Höhepunkte im Gemeindeleben informiert werden? Dann können Sie gern unseren E-Mail-Newsletter abonnieren. Einfach...
weiter lesen »
Die nächsten Termine:
  • 12.04.'26: Gottesdienst (Friedhelm Kasparick)
  • 15.04.'26: Gesprächskreis Blaue Stunde
  • 16.04.'26: Mittelaltertreff: Besuch Kirche Zscherben
  • 18.04.'26: Frühjahrsputz in der Pauluskirche
Schlagworte:

kurz & heilig:

Schifra & Pua: Zwei Frauen, die mutig handeln
Am Internationalen Frauentag denken wir an Frauen, die Ungerechtigkeit widersprechen – leise oder laut, sichtbar oder unsichtbar.
Schon auf den ersten Seiten der Bibel begegnen wir zwei solchen Frauen: Schifra und Pua, Hebammen in einer gefährlichen Zeit. Der Pharao sieht, dass das Volk Israel zahlreicher wird. Er bekommt Angst vor Konkurrenz, Angst, seine Macht zu verlieren. Und aus dieser Angst heraus ordnet er etwas Grausames an: Die neugeborenen Jungen sollen sterben. Doch Schifra und Pua handeln anders.
Die Bibel sagt: „Die Hebammen aber fürchteten Gott und taten nicht, was der König ihnen befohlen hatte.“ (Exodus 1,17) Schifra und Pua schützen das Leben mit ihrer Erfahrung und ihrem Mut, sie widersetzen sich still und klar, finden eine kluge Ausrede für den Pharao und folgen ihrem Gewissen statt der Angst. Und dann heißt es: „Weil die Hebammen Gott fürchteten, segnete er ihr Tun.“ (Exodus 1,20–21)
Mit hat mal jemand gesagt, Mut ist Angst plus der nächste Schritt. Mut verändert hier etwas: Kinder leben. Gewalt wird unterbrochen. Zwei unscheinbare Frauen setzen eine Geschichte des Lebens fort.

Mut beginnt im Alltag – mit Entscheidungen, die niemand sieht. Mit einem „Nein“, welches das Leben schützt. Mit einer Haltung, die stärker ist als Angst und Macht.
Gott sieht diesen Mut. Damals. Heute. Morgen.

An welche mutigen Frauen denkst du?


Franziska Kietzmann